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Wat Chalong


Thailand ist berühmt für seine Tempelanlagen, die allesamt besonders pompös und prunkvoll sind. Das liegt vor allem an den reichen Verzierungen, die die Tempel durch Maler und Bildhauer erfahren haben. Ein wunderschöner und bekannter Tempel ist der Tempel Wat Chalong. Es ist der größte Tempel der Insel Phuket. Er befindet sich rund acht Kilometer in südöstlicher Richtung von Phuket Stadt. Phuket ist eine der beliebtesten Urlaubsregionen von Thailand und wird vor allem von europäischen Touristen besucht. Daher ist natürlich auch der Tempel Wat Chalong stets von Touristen gut besucht.


In Wat Chalong werden zwei Mönche verehrt. Das ist zum Einen der Mönch Luang Pho Chuang, zum Anderen ist es Luang Pho Chaem. Beide lebten in der Zeit des Aufstandes der Zinnarbeiter und wirkten auch in dieser Zeit. Sie waren für ihre Kenntnisse im medizinischen Bereich und die Anwendungen dieser Kenntnisse bekannt. Ihnen wurden besondere Heilkräfte nachgesagt. Ihre Namen waren daher nicht nur auf Phuket oder in Thailand bekannt, sondern weit über die Grenzen des Landes hinaus. Heute können Andenken an die beiden Mönche bestaunt werden, sie werden in einem Teakhaus aufbewahrt.

 

 

 

Darunter sind zum Beispiel getragene Roben zu sehen. Die Mönche selbst sind zu sehen, und zwar als Statuen in Wachs.
Rund um den Tempel finden regelmäßig Märkte statt. Sie gelten als besonders lebendig und sind farbenfroh gestaltet. Wer hier unterwegs ist, wird sicher ein schönes Andenken für zu Hause finden. Es werden auf dem Markt vor allem handwerklich hergestellte Dinge verkauft, außerdem kunstvoll verziertes Porzellan und verschiedene, aufwändig gewebte Stoffe. Natürlich gibt es auch viele Andenken und kleine Souvenirs, die an den Tempel Wat Chalong direkt erinnern.


Auch wenn Wat Chalong immer von Touristen gut besucht wird, ist es dennoch kein Tempel, der völlig überfüllt wirkt. Die Besucher mischen sich hier mit den einheimischen Besuchern und können an Zeremonien des buddhistischen Glaubens teilhaben. Natürlich kann jeder Mensch auch seinen eigenen Gott anbeten, der Tempel bietet die Ruhe für jeden Gläubigen. Wie in jedem anderen Tempel auch darf der Besucher diesen nicht mit Schuhen betreten. Sie werden in einem Vorraum abgestellt und können erst wieder angezogen werden, wenn Wat Chalong verlassen wird. Wer sich im Tempel hinsetzt, sollte unbedingt darauf achten, dass er nicht versehentlich mit den Füßen auf einen anderen Menschen zeigt. Die Füße gelten als niederes Körperteil, gelten als schmutzig. Es wird von den Thais als Beleidigung empfunden, wenn auf sie mit dem Fuß gezeigt wird.


Direkt neben dem Tempel Wat Chalong befindet sich noch eine Pagode, hinter dem rechten Tempelhaus, dem so genannten Sala gibt es einen Teich mit Goldfischen. Dieser gilt als heilig. Die Fische, die hier schwimmen, werden von den Thais als Inkarnation von Engeln gesehen und werden dementsprechend verehrt. Ihnen wird nachgesagt, dass sie Reichtum und Glück für die Menschen bringen, die an sie glauben.

 

 


Doch auch, wer nicht an Buddha oder einen anderen Gott glaubt und den Besuch von Wat Chalong für ein Gespräch mit seinem Gott nutzen möchte, wird sicher beeindruckt sein von der Schönheit des Tempels. Die Verzierungen und der Schmuck, der sich im Inneren befindet, sind beispielhaft für andere, weitaus kleinere Tempel und es wird der Eindruck eines sehr pompösen Tempels erweckt.

 

Schnitzereien aus Holz wechseln sich mit Goldintarsien ab, es wurde von Seiten der Maler und Bildhauer sehr viel Wert darauf gelegt, dass alles einen gediegenen Eindruck macht und den Glauben an Buddha verdeutlicht. Der Tempel Wat Chalong ist damit nicht nur eine besondere Attraktion für ausländische Touristen, sondern zeigt zudem recht eindrucksvoll ein großes Stück der thailändischen Kultur und des Glaubens der Bevölkerung. Er ist ein Denkmal dafür, dass die Mensches der Region und des Landes auch in widrigen Zeiten immer an ihrem Glauben festhielten und ihre Kraft daraus schöpften.

 

 


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