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Die Stadt Hua Hin


Hua Hin in Thailand ist eine ganz besondere Stadt. Wer sie besucht, hat das Gefühl, einen gewissen Triumph zu spüren, eine Aura von Reichtum und von etwas Mondänem.


Es gibt eine Legende, die besagt, dass Hua Hin im Jahr 1910 von einem Prinzen bei der Hochwildjagd entdeckt wurde. Er erließ die erste Villa errichten und war der Grund für die Ausflüge des Adels an das Meer. Bis heute noch ist die königliche Familie in der Stadt in den Sommermonaten zu Gast, auch wenn Thailand inzwischen von einer konstitutionellen Demokratie beherrscht wird.

 

 

 

Die Stadt trägt damit immer noch königliche Züge. Die Sommerresidenz wird derzeit renoviert, kann danach aber wieder besichtigt werden. Doch schon allein der Anblick von außen ist wunderschön und lässt den Besucher von königlichen Zeiten träumen.


Bis in die 20er Jahre hinein war Hua Hin ein Seebad, das allein den Prominenten vorbehalten war. Erst später entwickelte es sich zu einem bekannten Erholungsbad für alle, die sich den Luxus von Sommerferien leisten konnten. Das heute am meisten besuchte Hotel der Stadt ist das Hotel Sofitel Central, das jedoch immer einige Zeit im Voraus gebucht werden sollte, will man ein freies Zimmer ergattern. Überwiegend wohnen hier Touristen, Einheimische meiden es aus diesem Grund inzwischen.


Hua Hin gilt nach wie vor als besonders bei Familien beliebtes Seebad. Gerade die Familien aus Bangkok reisen in der Zeit von Juni bis Oktober gern hierher, um sich zu erholen und zu entspannen. Die Hauptsaison für die europäischen Touristen beginnt im November und endet im April, daher könnte man sagen, dass sich beide Arten von Touristen überwiegend aus dem Weg gehen.

 

Das Wasser an den Stränden von Hua Hin ist sehr klar und sauber, das Badevergnügen damit im wahrsten Sinne des Wortes ungetrübt. Die Strände sind ideal für kleine Kinder, da am Strand selbst nur kleine Wellen ankommen und das Ufer sehr flach zum Wasser hin abfällt. Wer unter der Woche in der hiesigen Nebensaison anreist, wird sich nahezu allein am Strand wieder finden. Es ist überhaupt nicht mit den europäischen Stränden vergleichbar, wo sich im Sommer die Strandliegen dicht an dicht befinden und ein Badegast über den anderen stolpert.


Sehr schön ist auch die Straße, die direkt am Ufer entlang führt. Hier bekommt der Besucher den Eindruck, fast bis an das Wasser heran zu kommen.
Möchte der Urlauber seine Ferien nicht nur am Strand verbringen, so bietet sich auch ein Ritt auf einem Pony an. Diese Touren werden zur Genüge angeboten und führen am Strand entlang. Dabei können verschiedene Sehenswürdigkeiten besichtigt werden, wie zum Beispiel das Sailom Hotel oder das Royal Garden Ressort.


Sportlich gesehen ist Hua Hin vor allem für Golfspieler interessant. Insgesamt gibt es in der näheren Umgebung fünf Golfplätze, die Wettbewerbsbedingungen genügen und die allen Spielern offen stehen. Das heißt, niemand muss wirklich Mitglied in einem Golfclub sein, um in den Genuss eines der 18-Loch Golfplätze zu kommen.

 

 


Der Bauboom hat leider in Hua Hin gewaltig zugeschlagen, weshalb viel vom Charme und von der Ursprünglichkeit der alten Stadt verloren gegangen ist. Es gibt jede Menge moderne Hochhäuser, die das Bild einer alten, königlichen Stadt beeinflussen, außerdem stehen viele Wohnungen leer.

 

Es wird zudem ein neuer Flugplatz gebaut, der noch weiter dazu beitragen wird, dass die Stadt von den Massen an Besuchern nahezu überrannt werden wird und kaum noch etwas von der schönen Stadt übrig lässt. Bis in die jetzige Zeit hinein ist ein Besuch von Hua Hin aber immer noch ein Erlebnis, trotz der negativen Architektur. Doch keiner weiß, wie lange das noch sein wird. So gilt, dass es besser ist, den Urlaub in Hua Hin lieber früher als später zu verbringen, da sich die Stadt nicht eben zum Positiven entwickelt. Lediglich die Strände sind immer noch von unglaublicher Schönheit.

 

 


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